18.Oktober 2009/ Westfalenstadion Dortmund/ Zuschauer: 72.500 davon rund 3.000 Gäste/ Endergebnis 2:0
Ich kann mich persönlich in diesem Moment, an kein Heimspiel gegen die grause Maus aus Bochum an einem Samstag erinnern. Das ist auch in soweit okay, da die Wegstrecke nun wirklich nicht die weiteste ist, und solange Bundesligavereine vom Fernsehen gezwungen werden an einem Sonntag anzutreten, nehmen wir so zumindest anderen Vereinen hunderte Kilometer die sie sonst in einer Sonntagnacht zurück legen müssten.
Also gings an diesem Sonntag auch wieder gegen den Verein für Leibesübungen aus der Nachbarstadt Bochum.
Man könnte meinen wir sprechen hier von einem Derby, doch da sind sich die beiden Parteien nicht ganz einig.
Naja ich, Curry-King M. und A. von den Jubos machten uns gemütlich gegen 12 Uhr per Auto auf in unsere Lokation und trafen uns mit dem Rest der Bande.
Nach einigen gemütlichen Bierchen und viel viel Palaver rund um das Spiel in Sandhausen, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Stadion. Vor der Brücke wurden noch die SV'ler verabschiedet und dann gings auch schon rein in die Bude.
Vorm Spiel nicht groß etwas passiert, doch die Stimmung im Block eher etwas zurückhaltend und irgend wie nicht die beste. Und das obwohl wir 57 alte neue Gesichter wieder zurück im Block begrüßen durften.
Bochum hingegen jagte den Block vor Anpfiff gut mit Pyro in die Luft und auch wenn viele sagen, sie hätten zu wenig gezündet fand ich die Aktion trotzdem gelungen, auch wenn Leuchtspuren nicht dazu führen werden, das irgend wann mal Pyro erlaubt werden wird.
Trotzdem zauberte die Aktion bei vielen von uns ein Lächeln auf die Gesichter.
Nach der guten Einlage von Bochum Flaute die Stimmung auf beiden Seiten ziemlich ab. Die erste Halbzeit gehörte bei uns auf jeden Fall zu den schwächeren und trotzdem war von den Jungs und Mädels rund um Ultras Bochum und Schickeria München ( ZF hing) wenig bis nichts zu hören.
In Minute 20 macht Barrios dann das 1:0 für die unseren, doch die Stimmung wurde nicht besser.
Erst in Halbzeit 2, nachdem Neven Subotic das 2:0 für schwarz-gelb erzielte hatte wurde die Stimmung auf der Süd besser, und führte dazu, das die Zwote Halbzeit auf der Tribüne ganz okay war, natürlich wie immer mit Ausreißer nach oben sowie nach unten.
Im Endeffekt ein ganz netter Spieltag auch wenn ich doch wieder einmal ziemlich gelangweilt war von Bochum, denn für ein Derby, das sie ja nun wohl in Dortmund haben, war das wieder einmal mau.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Montag, 19. Oktober 2009
SV Sandhausen- Borussia Dortmund 2
Samstag 17.10.2009/ Hardtwaldstadion Sandhausen/ Zuschauer: 2100 davon rund 200 Gäste/ Endergebnis 3:2
Während unsere Profis sich am Samstag ausruhen mussten, um am nächsten Tag gegen Bochum fit zu sein, gings für unsere glorreiche Zweitvertretung zum Auswärtsspiel nach Sandhausen.
Auf uns wartete also eine gemütliche WET-Tour und für viele auch ein neuer Ground.
Ab 5 Uhr morgens trudelten dann die ersten Fans und Ultras des BVB im Hauptbahnhof ein, und machten sich gemeinsam auf den Weg in Richtung Süden. Und obwohl die Blauen auch in den Süden mussten, traf man quasi auf nicht eine Fotze.
Also Ereignislos und kostenlos bis nach Sandhausen aufs Land gefahren, um dann von dort aus gemeinsam den Weg zum Stadion anzutreten.
Vorbei an hässlichen Schulen und spießigen Wohngegenden hinein ins weite Rund. Okay das Rund war nicht rund, und auch nicht weit, und auch nicht schön, und leider mussten auch wieder viele vor den Toren bleiben, doch für immerhin den Großteil gings in den eckigen Hardtwald. Dort positionierte man sich hinter der Amateurfahne auf der Tribüne und begann mit der Unterstützung der Zwoten. Unsere SV'ler hingegen, verbrachten die ersten Spielminuten noch, im direktem Rasenumfeld, hinter der Tribüne, doch wurden sie dort leider von den Cops mit Bello und Wuff Wuff vertrieben. So dass sie gegen ihren Willen das Spiel zum Großteil in einer Kneipe verbringen mussten.
In Halbzeit 1 spielten unsere schwarzgelben abartig schlecht und bekamen eine Hütte nach der anderen.
Sandhausen führte resultierend aus dem schlechten Dortmunder Spiel mit 3:0 nach 30 Minuten. Was dazu führte das der komplette Heimanhang völlig ausrastete und so etwas wie argentinische Stimmung herrschte.NEIN. Nichts der gleichen. Uns gegenüber stand die Hardtwaldfront, die zwar den ein oder anderen DH vorzuweisen hat, jedoch in 90 Minuten nicht einmal zu vernehmen war. Das einzige was man von SVS-Fans zu hören bekam war das nervige Trampeln auf dem Boden der Tribüne bei Ecken.
Unser Block hingegen gab in Halbzeit 1 richtig viel und versuchte unterm Dach das Spiel nach vorne zu treiben. Dabei verlor die Tribüne auch den ein oder anderen Sitzplatz. Diese wurden jedoch fairer Weise über den Zaun entsorgt.
In Halbzeit 2 drehte der Gästesektor noch einmal auf und die Menschen in ihm völlig durch. Selten habe ich so viel Spaß beim Singen im Block gehabt wie bei dieser 2 Halbzeit in Sandhausen. Laut,kreativ,freakig. Ebenso wie man sich das vorstellt. Dazu einige Fahnen und viel Bewegung. Unsere Mannen auf dem Grün schienen das auch würdigen zu wollen, doch kamen nur noch auf ein 2:3 heran, ohne den Ausgleich zu erzielen.
Im Endeffekt schade, der eine Punkt wäre vielleicht verdient gewesen, aufgrund der zweiten Halbzeit.
So machten wir uns nach ein bisschen Stress mit übermotivierten Ordnern zu Fuß wieder zurück zur AussendorfWeltverbindung.Und ab zurück nach Hause. Hier ließ ich den Abend zusammen mit einigen anderen in einer altbekannten Kreuzviertelkneipe ausklingen, bevors für mich über den Treff zusammen mit A. von den Jubos und den Dicken mit der schärfsten Currywurst der Welt zurück zu mir nach Hause ging, um noch einige Stunden zu schlafen, denn Bochum sollte doch am nächsten Tag Derby haben und wir hatten ja auch noch ein Spiel...
Während unsere Profis sich am Samstag ausruhen mussten, um am nächsten Tag gegen Bochum fit zu sein, gings für unsere glorreiche Zweitvertretung zum Auswärtsspiel nach Sandhausen.
Auf uns wartete also eine gemütliche WET-Tour und für viele auch ein neuer Ground.
Ab 5 Uhr morgens trudelten dann die ersten Fans und Ultras des BVB im Hauptbahnhof ein, und machten sich gemeinsam auf den Weg in Richtung Süden. Und obwohl die Blauen auch in den Süden mussten, traf man quasi auf nicht eine Fotze.
Also Ereignislos und kostenlos bis nach Sandhausen aufs Land gefahren, um dann von dort aus gemeinsam den Weg zum Stadion anzutreten.
Vorbei an hässlichen Schulen und spießigen Wohngegenden hinein ins weite Rund. Okay das Rund war nicht rund, und auch nicht weit, und auch nicht schön, und leider mussten auch wieder viele vor den Toren bleiben, doch für immerhin den Großteil gings in den eckigen Hardtwald. Dort positionierte man sich hinter der Amateurfahne auf der Tribüne und begann mit der Unterstützung der Zwoten. Unsere SV'ler hingegen, verbrachten die ersten Spielminuten noch, im direktem Rasenumfeld, hinter der Tribüne, doch wurden sie dort leider von den Cops mit Bello und Wuff Wuff vertrieben. So dass sie gegen ihren Willen das Spiel zum Großteil in einer Kneipe verbringen mussten.
In Halbzeit 1 spielten unsere schwarzgelben abartig schlecht und bekamen eine Hütte nach der anderen.
Sandhausen führte resultierend aus dem schlechten Dortmunder Spiel mit 3:0 nach 30 Minuten. Was dazu führte das der komplette Heimanhang völlig ausrastete und so etwas wie argentinische Stimmung herrschte.NEIN. Nichts der gleichen. Uns gegenüber stand die Hardtwaldfront, die zwar den ein oder anderen DH vorzuweisen hat, jedoch in 90 Minuten nicht einmal zu vernehmen war. Das einzige was man von SVS-Fans zu hören bekam war das nervige Trampeln auf dem Boden der Tribüne bei Ecken.
Unser Block hingegen gab in Halbzeit 1 richtig viel und versuchte unterm Dach das Spiel nach vorne zu treiben. Dabei verlor die Tribüne auch den ein oder anderen Sitzplatz. Diese wurden jedoch fairer Weise über den Zaun entsorgt.
In Halbzeit 2 drehte der Gästesektor noch einmal auf und die Menschen in ihm völlig durch. Selten habe ich so viel Spaß beim Singen im Block gehabt wie bei dieser 2 Halbzeit in Sandhausen. Laut,kreativ,freakig. Ebenso wie man sich das vorstellt. Dazu einige Fahnen und viel Bewegung. Unsere Mannen auf dem Grün schienen das auch würdigen zu wollen, doch kamen nur noch auf ein 2:3 heran, ohne den Ausgleich zu erzielen.
Im Endeffekt schade, der eine Punkt wäre vielleicht verdient gewesen, aufgrund der zweiten Halbzeit.
So machten wir uns nach ein bisschen Stress mit übermotivierten Ordnern zu Fuß wieder zurück zur AussendorfWeltverbindung.Und ab zurück nach Hause. Hier ließ ich den Abend zusammen mit einigen anderen in einer altbekannten Kreuzviertelkneipe ausklingen, bevors für mich über den Treff zusammen mit A. von den Jubos und den Dicken mit der schärfsten Currywurst der Welt zurück zu mir nach Hause ging, um noch einige Stunden zu schlafen, denn Bochum sollte doch am nächsten Tag Derby haben und wir hatten ja auch noch ein Spiel...
SG Lüdgendortmund- 1. FC Lokomotive Leipzig
Mittwoch 14. Oktober 2009/ Sportanlage Am Crengeldanz/ Zuschauer circa 150 davon 10-15 Gäste/ Endstand 1:2
Live-Fußball nimmt in meinem Leben ein großen Stellenwert ein. Gerne stehe ich bei einem unterklassigen Verein am Ascheplatz und schaue mir das gebolze an. Hier sieht man Spieler die sich mit ihrem Verein identifizieren, und die auch aus dem Dorf kommen, für das sie spielen.
Was gibts denn schon schöneres, als nen ordentliches Derby zwischen dem TV Oberdorf und dem 1.FC Unterdorf, in dem sich Spieler noch mit den Zuschauern anlegen, und der Schiedsrichter das Kräftemessen nach 78 Minuten wegen eines Platzsturms zweier Großväter abbricht? Nicht viel!
Doch solltet ihr jetzt glauben, die oben erwähnte Begegnung sei eine solche,zweier unterklassiger Teams aufm HartPlatz gewesen, muss ich euch leider enttäuschen.
Der Dortmunder Vorstadtclub spielt zusammen mit dem 1.FCL in der zweithöchsten Deutschen Spielklasse. In dieser versucht LOK um den Aufstieg mitzuspielen, während SGL eher im unteren Mittelfeld zu hause ist.
Das wir hier nicht über Männerfussball sprechen, sollte nun auch dem letzten klar geworden sein. Denn bevor LOK geschweige denn Lüdgendortmund in der 2. Bundesliga spielt, zusammen mit Union Berlin oder der Fortuna, werden noch einige Jahre vergehen.
Vor allem, weil der SGL auch die nötige Männerabteilung fehlt.
Naja nun fand ich mich also an diesem kalten Mittwoch Abend in Lüdo auf der Sportanlage Am Crengeldanz wieder. Diese neue Spielstätte, bietet einen Kunstrasenplatz und sonst eigentlich nicht viel. 2-3 Pferde stehen auf der Nebenweide, und auf dem Platz wurde Veltins verkauft. So also kein Feierabendbier für mich, aber mir hätte sowieso das Geld dafür gefehlt.
Neben mir verfolgte ein junger Mann der Dortmunder Fanszen mit besonders roten Wangen das Spiel, wodurch er auch seinen Namen hat. Da er quasi die Rolle des 'best girl' übernimmt, kam ich über ihn auch kostenfrei auf die Sportanlage. Im Gegensatz dazu, mussten die rund 10 anwesenden Lok'is Eintritt bezahlen, was sie aber auch nicht bereuen sollten. Ihre Spielerinnen waren die klar bessere Mannschaft auf dem künstlichen Grün, und gewannen das Spiel auch hochverdient mit 2:1. Nur die Chancenverwertung ließ bei den Ostdeutschen zu wünschen übrig. Die erwähnten Leipziger brachten, zu meiner Freude auch eine Fanclub Zaunfahne mit, so das man hier auch von so etwas wie Fankultur sprechen kann.
Ansonsten blieb bei gefühlten -15 Grad alles ruhig, und ich freute mich sehr, das die 22 Frauen auf dem Platz auf eine Verlängerung verzichteten.
Live-Fußball nimmt in meinem Leben ein großen Stellenwert ein. Gerne stehe ich bei einem unterklassigen Verein am Ascheplatz und schaue mir das gebolze an. Hier sieht man Spieler die sich mit ihrem Verein identifizieren, und die auch aus dem Dorf kommen, für das sie spielen.
Was gibts denn schon schöneres, als nen ordentliches Derby zwischen dem TV Oberdorf und dem 1.FC Unterdorf, in dem sich Spieler noch mit den Zuschauern anlegen, und der Schiedsrichter das Kräftemessen nach 78 Minuten wegen eines Platzsturms zweier Großväter abbricht? Nicht viel!
Doch solltet ihr jetzt glauben, die oben erwähnte Begegnung sei eine solche,zweier unterklassiger Teams aufm HartPlatz gewesen, muss ich euch leider enttäuschen.
Der Dortmunder Vorstadtclub spielt zusammen mit dem 1.FCL in der zweithöchsten Deutschen Spielklasse. In dieser versucht LOK um den Aufstieg mitzuspielen, während SGL eher im unteren Mittelfeld zu hause ist.
Das wir hier nicht über Männerfussball sprechen, sollte nun auch dem letzten klar geworden sein. Denn bevor LOK geschweige denn Lüdgendortmund in der 2. Bundesliga spielt, zusammen mit Union Berlin oder der Fortuna, werden noch einige Jahre vergehen.
Vor allem, weil der SGL auch die nötige Männerabteilung fehlt.
Naja nun fand ich mich also an diesem kalten Mittwoch Abend in Lüdo auf der Sportanlage Am Crengeldanz wieder. Diese neue Spielstätte, bietet einen Kunstrasenplatz und sonst eigentlich nicht viel. 2-3 Pferde stehen auf der Nebenweide, und auf dem Platz wurde Veltins verkauft. So also kein Feierabendbier für mich, aber mir hätte sowieso das Geld dafür gefehlt.
Neben mir verfolgte ein junger Mann der Dortmunder Fanszen mit besonders roten Wangen das Spiel, wodurch er auch seinen Namen hat. Da er quasi die Rolle des 'best girl' übernimmt, kam ich über ihn auch kostenfrei auf die Sportanlage. Im Gegensatz dazu, mussten die rund 10 anwesenden Lok'is Eintritt bezahlen, was sie aber auch nicht bereuen sollten. Ihre Spielerinnen waren die klar bessere Mannschaft auf dem künstlichen Grün, und gewannen das Spiel auch hochverdient mit 2:1. Nur die Chancenverwertung ließ bei den Ostdeutschen zu wünschen übrig. Die erwähnten Leipziger brachten, zu meiner Freude auch eine Fanclub Zaunfahne mit, so das man hier auch von so etwas wie Fankultur sprechen kann.
Ansonsten blieb bei gefühlten -15 Grad alles ruhig, und ich freute mich sehr, das die 22 Frauen auf dem Platz auf eine Verlängerung verzichteten.
Sonntag, 11. Oktober 2009
Das Warten hat ein Ende

Lange habt ihr nichts neues in meinem Blog zu lesen bekommen, und ich muss sagen, das es mir wirklich Leid tut. Doch gerade durch meinen Standortwechsel und viele weitere Veränderungen in meinem tristen Tagesablauf, blieb lange erst einmal das Internet weg, und dann auch die Erinnerung.
Anstatt das ich euch jetzt mit Berichten von Spielen zu quälen, die nur noch dunkel irgend wo in meinem Gedächtnis rumgeistern, verspreche ich euch, mit neuem Elan an die kommenden Spiele ran zu gehen!
Die Schlagworte, wie ''Scheiss Derby/ nackter Zaun MG/ riesige schwarze Fahne Wehen'' habt ihr sowieso alle schon im Kopf. mehr könnte ich euch zu diesen und den weiteren Spielen auch nicht erzählen. Also gucken wir, wie so viele sich nun in Dortmund vorgenommen haben, in die Zukunft, und hoffen das alles besser wird. Auch meine Rechtschreibung, und damit dieser Blog.
Liebe grüße euer schwarzer-krauser.
Sonntag, 13. September 2009
Borussia Dortmund- Bayern München
Samstag 12. September 2009/ Westfalenstadion Dortmund/ 80.000 davon sicher 10.000 Bayern/ Endergebnis 1:5Bereits früh machte ich mich auf den Weg in die U-Stadt, denn der Sonderzug der die Bayern anrollen sollte, kündigte sich schon für die elfte Stunde des Tages an. Und um auf Nummer sich zu gehen, gings auch für mich ähnlich früh nach Dortmund. Leider habe ich mich mit meinen Sicherheitsbedenken völlig verkalkuliert, und landete quasi zeitgleich mit meinen Mitstreitern und dem Sonderzug am Dortmunder HBF, auf dem selben Gleis.
Na herzlichen Glückwunsch, der Tag hätte nicht besser beginnen können. Also schnell durch die Roten durchgewurschtelt, und am SM-Haufen vorbei ab zum Treffpunkt.
Das die Süddeutschen bereits so früh in unserer Stadt waren, schien nicht nur einige von uns zu beunruhigen, sondern auch die Staatsmacht. Wie aus dem Nichts standen plötzlich 4-5 Grün-Weisse Bullis vor unserer Tür und der Kamerawagen filmte aus 2 Meter Entfernung den Eingang ab.
Doch so schnell sie gekommen waren, so schnell waren sie auch wieder weg. Ansonsten verliefen sich noch einige Münchner in unser Kneipenumfeld, doch im Endeffekt blieb alles ruhig.
Unsere Stadt präsentierte sich mal wieder von der schicksten Seite, denn das komplette Kreuzviertel wurde mit diversen Derbyankündigungen geschmückt. Sehr sehr nette Aktion, und so wurde auch mir bewusst, das es gerade einmal noch 14 Tage sind bis zum Tag X.
Im Stadion selber sammelte die aktive Ultraszene weiter für die Choreo am 19.12.
Auch ich ließ mich dazu hinreißen Geld zu sammeln, und mir und K. kam die unliebsame Aufgabe zu teil uns an den Nord/Ost Eingang zu stellen um dort die Leute davon zu überzeugen, das sie ihren Teil dazu beitragen können.
Naja direkt neben dem Gästeblock erwies sich diese Aufgabe als schwieriger als gedacht. Und neben unendlich vielen Roten kamen auch noch 2 Blaue an uns vorbei. Unfassbar solche Menschen.
Etwas später fand ich mich auch schon im Block Drölf wieder, und das Spiel nahm seinen Lauf. Hummels 1:0. 25 krank geile Stimmung, Spaß,Sonne super Fussball und danach 65 Minuten McFlurry beim Aufwachen im Bett, Scheisse am Schuh, Kuh im Wohnzimmer und was dir sonst so einfällt. Naja das die Motivation auf der Tribüne gegen 0 tendiert, wenn der Verein 1:3 hinten liegt, und schon vor rund 30 Minuten das Fussballspielen eingestellt hat, sollte verständlich sein. Das so ein hoffnungsloser Haufen auch noch von einigen Menschen beklatscht wird nach dem Spiel, ist für mich völlig unverständlich. Doch das liegt wohl an unserem super Übungsleiter, der im Endeffekt bisher nicht mehr erreicht hat als Doll. Der Unterschied ist nur die fehlende Akne, dafür verkauft er die Scheisse die da aufm Platz läuft besser.
Hätte Politiker werden sollen der Mann. Ach das klingt alles pessimistisch, doch wenn ich mir bewusst mache das wir in 14 Tagen gegen Dingens spielen, machen mir 5 Gegentore gegen eine mittelmäßig aufgelegte Truppe aus dem Burghauser Vorderland wenig Hoffnung.
Der mitgereiste Anhang aus Muc war eigentlich gar nicht so schlecht aufgelegt. Okay bei nem 5:1 ist das auch zu entschuldigen.
Dazu gabs auf unserer Seite ein Spruchband von den Cowboys: Ultras statt U-haft. Bei den Muc'kies ganze 3 an der Zahl. Davon jeweils eins für Nico von den Lost Boys Jena,und für die Blackside Burghausen.
Nach dem Spiel wurden wieder die SV'ler begrüßt und für mich gings nach nem hin und her wieder nach Hause, das nicht mehr lange mein Zuhause ist.
Gute Nacht Jürgen, du hast noch 2 Wochen und ein paar Stunden Zeit um mich zu überzeugen.
Übrigens, das Foto ist wie quasi immer von www.schwatzgelb.de geklaut, danke Tommy.
Mittwoch, 9. September 2009
Dortmund 2- Dynamo Dresden
Sonntag 06.September 2009/ Westfalenstadion Dortmund/ Zuschauer: 3322 davon rund 300 GästeFür viele der 3322 Zuschauern an diesem Sonntag, begann das Profi-Spielfrei-Wochenende trotzdem schon in den frühen Morgenstunden des Samstags, oder vielleicht sogar schon Freitag Abends auf der ersten Kundgebung gegen eine Minderheit!
Ja genau! Dortmund ist gegen eine bestimmte Minderheit, Minderheitenfeindlich! Um gegen diese Minderheitenfeindlichkeit anzukämpfen, traf sich diese kleine Minderheit von meist fragwürdigen Wirrköpfen, am Samstag Mittag am Dortmunder Hafen, um der ganzen Welt zu zeigen, dass ihre Ideen für eine Bessere Welt, pardon, für ein besseres Deutsches Reich gar nicht so abstrus sind wie man immer behauptet.
Gut hier und da müsste man schon das ein oder andere Opfer hinnehmen. Aber ist es nicht das Recht des Stärkeren, sich dem Schwächeren zu bemächtigen, bzw. den Schwächeren zur Fortpflanzung des Stärkeren aus dem Weg zu räumen?
Ja genau deswegen bot sich ja diese ''Antikriegstags''-Demo an diese Idee von Freiheit zu publizieren. Die Geschichte unseres, ach so stolzen Landes, hat ja gezeigt, das der Schwache auch gerne Freiwillig Platz macht, wenn man ihn lieb darum bittet.
Naja wer der Schwächste ist, das zeigte sich an diesem Samstag, in einer Form, die deutlicher nicht ausfallen konnte.
Der schwachen Minderheit wurde kein Platz gemacht in unserer Stadt, am HBF angekommen, rein in die U-Bahn und ab zum Hafen. Und nach dem Man dann feststellte, das kein Klapptisch des Reiches 1000 Jahre hält, fuhr man direkt wieder zurück raus aus der Stadt.
Während dessen, wurde in Dortmund Bunt und fröhlich gefeiert. Egal ob mit Deichkind oder später mit Too Strong. Für jeden war etwas dabei. Außerdem war es schön zu sehen, das sich viele bekannte Gesichter der Dortmunder Szene unter die Masse an Stadtverteidigern mischten.
Abends trank und feierte man noch gemeinsam in DER Kneipe und wir konnten unsere ersten Gäste aus Dresden begrüßen, diese waren unserem Trinktempo jedoch sichtlich nicht gewachsen.=)
Als es nun endlich Sonntag war, und sowohl von der Minderheit, als auch von der Polizei der absolute Großteil abgereist war, stand nun endlich das Spiel unserer Amateure auf dem Plan.
Leider wurde nicht in der Roten Erde gespielt, sondern im Westfalenstadion. Dieser Zustand, wurde auch direkt, mit einem Spruchband gegen diesen Sicherheitwahn auf der Dortmunder Seite quittiert.
Aus Dresden hatten rund 500 Menschen den Weg in die Bierhauptstadt gefunden. Dazu kamen noch einmal 53 Ottos aus Zwickau.
Da die Stimmung auf Seiten der Ostdeutschen, eher den Gegebenheiten angepasst war, waren diese auch deutlicher zu vernehmen. Der UvdA-Block blieb hingegen blass, da die Dauergesänge einfach nicht die hallende Durchschlagskraft hatten, wie der ein oder andere SGD Kracher. Besonders wild war die Vorstellung vom Gästeblock aber auch nicht.
Zwischen Minute 60 und 70 präsentierten dann Otto 26-35 eine DES-Zaunfahne, die leider vor 8 Jahren mal in Ostdeutschland liegen geblieben ist, und schon einmal präsentiert wurde.
Als Reaktion darauf reagierten wir Dortmunder unterschiedlich. Die einen, die auf dem Grün, schossen das 1:0 für den BVB, die anderen stellten das Singen auf der Süd ein. Beides völlig nachvollziehbare Reaktionen, wobei ich zugeben muss, dass das 1:0 uns glaube ich schon weiter gebracht hat.
Nach dem Spiel blieb so weit alles ruhig, und ich machte mich fix auf den Weg nach Hause.
2. Sieg für unsere Amateure, aber mit bitteren Beigeschmack. Also auf gehts SGD gründet euren eigenen Staat dann werdet ihr auch wieder Meister.
P.S: Nehmt am besten noch ein paar Verwirrte von Samstag mit...
Montag, 7. September 2009
Carl Zeiss Jena- Borussia Dortmund 2
Mittwoch 02.September 2009/ Ernst-Abbe-Sportfeld/ Zuschauer:7000 davon rund 300 Gäste/ Endergebnis 2:1
An diesem Mittwoch sollte es zum letzten Spiel meiner Tour gehen, wobei es sich hier endlich wieder einmal um den BVB drehte.
Um 8:15 wurde ich von 2 netten Polizisten in der Eingangshalle des Hauptbahnhofs Halle geweckt mit den Worten: ,,Oh bist wohl auch in Halle gestrandet''.
Nach 1-2 Sekunden Bedenkzeit wurde mir klar, dass das kein Alptraum ist, sondern das ich wach bin, und lebe. Nein ich lebe noch, ich bin nicht in Halle gestrandet, lieber würde ich in der Wupper ertrinken, als in Halle zu stranden.
Ich erklärte den beiden Beamten, das ich nicht gestrandet bin, und gleich abgeholt werde. Dies akzeptierten sie dann auch, verwiesen mich aber in den Wartesaal zum schlafen. Dieses Angebot nahm ich dankend an, und legte mich in diesen, und schlief weiter bis 11 Uhr. Dann ließ ich im örtlichen Vodafone-shop mein Handy-Akku aufladen und stellte zu meiner Erleichterung fest, das B. mich um 12:30 am HBF abholen will. Die letzte Stunde verbrachte ich dann wieder im Internetcafé, bis ich B. auch schon in seinem Auto vorfahren sah.
Nach kurzem Austausch und seinem Mittagessen gings für uns über Umwege zur Ausbildungschule unseres dritten Mitfahrers. Dort warteten wir dann unendlich lange im Computerpool der Lehranstalt und spielten Sinnlosspiele im Internet, und begutachteten die Schulschönheiten, von denen einige vor Ort waren.
Um 16:30 machten wir uns dann zu dritt auf den Weg ins gut 110 Kilometer entfernte Jena.
Nach ereignisarmer Fahrt kamen wir dann auch super pünktlich vorm Gästeblock an, und begrüßten die 2 Bulli-Besatzungen die schon vor Ort waren.
Im Stadion selber musste ich feststellen, das die Südkurve, neben dem Gästeblock doch erheblich kleiner war, als ich immer dachte. Dafür ist das Stadion insgesamt aber eigentlich ein super Ding, vor allem die Flutlichtmasten haben es mir mal wieder angetan.
Zu Spielbeginn waren Großteile der UvdA noch nicht im Stadion, sondern wurden draußen noch ziemlich penibel gefilzt. So startete man die Unterstützung der Mannschaft auch erst in Minute 5. In dieser fiel dann auch gleich das 1:0 für die Richtigen. Insgesamt kann man wohl von einem sehr starken Auftritt unserer Amateurszene sprechen. Von Jena hingegen waren Großteile des Gästeblocks doch sichtlich enttäuscht, und auch in längeren Diskussionen auf der Rückfahrt konnte ich mit den anderen auf keinen Nenner kommen. Ich persönlich mochte das kleine bisschen Chaos im Block rund um HA. Jedoch finde ich die geringe Masse an Sängern schon erschreckend.
Im Endeffekt, verloren uunsere Amas mal wieder knapp mit 2:1 und wir fuhren nach kurzem Mobfoto zurück in die Bierhauptstadt. Von der wurde ich dann quasi bis nach Hause gefahren, was mich meinem Bett mal wieder deutlich näher brachte.
An diesem Mittwoch sollte es zum letzten Spiel meiner Tour gehen, wobei es sich hier endlich wieder einmal um den BVB drehte.
Um 8:15 wurde ich von 2 netten Polizisten in der Eingangshalle des Hauptbahnhofs Halle geweckt mit den Worten: ,,Oh bist wohl auch in Halle gestrandet''.
Nach 1-2 Sekunden Bedenkzeit wurde mir klar, dass das kein Alptraum ist, sondern das ich wach bin, und lebe. Nein ich lebe noch, ich bin nicht in Halle gestrandet, lieber würde ich in der Wupper ertrinken, als in Halle zu stranden.
Ich erklärte den beiden Beamten, das ich nicht gestrandet bin, und gleich abgeholt werde. Dies akzeptierten sie dann auch, verwiesen mich aber in den Wartesaal zum schlafen. Dieses Angebot nahm ich dankend an, und legte mich in diesen, und schlief weiter bis 11 Uhr. Dann ließ ich im örtlichen Vodafone-shop mein Handy-Akku aufladen und stellte zu meiner Erleichterung fest, das B. mich um 12:30 am HBF abholen will. Die letzte Stunde verbrachte ich dann wieder im Internetcafé, bis ich B. auch schon in seinem Auto vorfahren sah.
Nach kurzem Austausch und seinem Mittagessen gings für uns über Umwege zur Ausbildungschule unseres dritten Mitfahrers. Dort warteten wir dann unendlich lange im Computerpool der Lehranstalt und spielten Sinnlosspiele im Internet, und begutachteten die Schulschönheiten, von denen einige vor Ort waren.
Um 16:30 machten wir uns dann zu dritt auf den Weg ins gut 110 Kilometer entfernte Jena.
Nach ereignisarmer Fahrt kamen wir dann auch super pünktlich vorm Gästeblock an, und begrüßten die 2 Bulli-Besatzungen die schon vor Ort waren.
Im Stadion selber musste ich feststellen, das die Südkurve, neben dem Gästeblock doch erheblich kleiner war, als ich immer dachte. Dafür ist das Stadion insgesamt aber eigentlich ein super Ding, vor allem die Flutlichtmasten haben es mir mal wieder angetan.
Zu Spielbeginn waren Großteile der UvdA noch nicht im Stadion, sondern wurden draußen noch ziemlich penibel gefilzt. So startete man die Unterstützung der Mannschaft auch erst in Minute 5. In dieser fiel dann auch gleich das 1:0 für die Richtigen. Insgesamt kann man wohl von einem sehr starken Auftritt unserer Amateurszene sprechen. Von Jena hingegen waren Großteile des Gästeblocks doch sichtlich enttäuscht, und auch in längeren Diskussionen auf der Rückfahrt konnte ich mit den anderen auf keinen Nenner kommen. Ich persönlich mochte das kleine bisschen Chaos im Block rund um HA. Jedoch finde ich die geringe Masse an Sängern schon erschreckend.
Im Endeffekt, verloren uunsere Amas mal wieder knapp mit 2:1 und wir fuhren nach kurzem Mobfoto zurück in die Bierhauptstadt. Von der wurde ich dann quasi bis nach Hause gefahren, was mich meinem Bett mal wieder deutlich näher brachte.
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